Nepal

Nepal – das Land der Schneeriesen, der Tempel und Klöster, geprägt von grandiosen Bergmassiven !!

Um die 22 Millionen Menschen aus über 40 verschiedenen Volksgruppen mit eigenen Sprachen und Kulturen bevölkern dieses kleine Land.

Gelegen zwischen den beiden asiatischen Supermächten Indien und China (Tibet), ist Nepal ein Land der Vielfalt, in dem die Verbindung von Gegensätzlichem in Natur und Tradition alltäglich ist.

Dschungel und Hochgebirgskämme, Buddhismus, Hinduismus und alte Naturreligionen finden sich in diesem einzigartigen Königreich wieder.

Die Gebirgsregion in Nepal wirkt seit ihrer Öffnung in den 50er Jahren wie ein Magnet auf Bergsteiger, Abenteurer und Reisende – und dies mit gutem Grund. Sie alle mögen wohl vornehmlich durch den Wunsch, den höchsten Berg der Welt mit ihren eigenen Augen zu sehen, angezogen werden. Der Mount Everest ist jedoch nur einer von unzähligen spektakulären Gipfeln im Himalaya Gebirge. Selbst ohne ihn wäre die Khumbu Region in der Tat ein äußerst beliebtes Gebiet zum Trekking, Klettern und Erkunden.

Lernen Sie Nepal als Gast kennen mit Himalayan Leaders und entdecken Sie die Vielfalt !

Sprache

Das "Nepali" ist die offizielle landessprache. Überal ist es möglich auch auf Englisch zu diskuttieren. 

Nepalesische Wörter :

Nepali  English
Namasté Hello/goodbye/I bless the divini in you
(Tapaiilai) Kasto Cha? How are you?
(Malai) Thik Cha I am fine
Dhanybhad Thank you
Tapaiiko naam ke ho? What is your name?
Mero naam ..... ho My name is......
Pheri bhetaunla I hope we meet again
Tato Hot (for food)
Cheeso Cold (for food)
Pani Water
Alu Potato
Bhat Rice
Keraa Banana
Piro Spicy

 

Nummern  Nummern Nepali
1 ek
2 dui
3 tin
4 char
5 panchs
6 cha
7 saat
8 aath
9 nau
10 das
100 ek saye
200 dui saye
1000 ek hazar

Klima

Das Klima in den niedrigen Regionen Nepals ist warm, bei gemäßigten Wintertemperaturen. Sämtliche Trekkinggebiete in Nepal liegen weit über Meeresniveau, was für enorme Temperaturunterschiede sorgt.

Das Klima in Nepal ist durch Saisonzeiten gekennzeichnet, wobei der Monsun eine zusätzliche, entscheidende Rolle einnimmt. Diese mit Feuchtigkeit geladenen Luftmassen fegt von Indien kommend über Nepal und erreicht zwischen Ende Juni und Mitte August die Bergketten des Himalaya-Massives, wo sie sich, jeden zweiten Tag, in kurzen, ziemlich starken Regengüssen entladen. Aufgrund dieser nicht alltäglichen und zumeist unter einer Stunde andauernden Regenschauer, bleibt die Sommerschwüle erträglich. Perfektes Wetter dagegen hat es in Nepal im Mustang Gebiet : hier ist die Sommerzeit perfekt zum reisen.

In den darauf folgenden Monaten Oktober und November setzt die optimale Reisezeit für Urlauber ein. Kathmandu strahlt bei angenehmen 20 bis 25 Grad Celsius, der Himmel ist bei klarer Fernsicht blau.

Die Wintermonate Dezember, Januar und Februar muss in den Höhenlagen stets mit Neuschnee gerechnet werden. Die Temperaturen sinken nachts auf unter den Gefrierpunkt. In Kathmandu liegen die Höchsttemperaturen um diese Jahreszeit bei 20 Grad Celsius, nachts sinken sie bis auf den Gefrierpunkt ab.

Der farbenfrohe Frühling von Februar bis Mai ist auch eine sehr schöne Reisezeit. Die Temperaturen steigen bis zur Ankunft der erlösenden Monsunregen an. Der Frühling gilt als die zweite Hauptreisesaison im Jahr und bei sonnigem Wetter ist auf Höhen von 3000 bis 4000m ein Trekking im T-Shirt durchaus möglich.

KATMANDU 1337m

Temp max Temp min Niederschlag mm Sonne Std 
januar

19

2 17 6
februar 21 4 25 6
märz 24 7 33 8
april 28 10 40 10
mai 30 15 80 6
juni 29 18 140 5
juli 28 20 180 6
august 28 20 180 6
september 27 17 80 7
oktober 27 12 50 7
november 22 4 10 6
dezember 20 2 2 5

 

POKHARA 827m Temp max Temp min Niederschlag mm Sonne Std
januar 19 7 20 6
februar 21 9 20 6
märz 26 12 30 8
april 30 15 50 10
mai 30 17 140 6
juni 28 20 190 5
juli 29 21 200 5

august

29 22 190 5
september 26 20 140 7
oktober 25 18 100 7
november 22 11 10 6
dezember 20 6 0 5

 

CHITWAN 300m Temp max  Temp min  Niederschlag mm
januar 22 8 20
februar 25 10 20
märz 31 15 10
april 37 21 10
mai 39 25 20
juni 37 27 130
juli 33 26 270
august 32 26 300
september 33 25 190
oktober 32 20 50
november 28 14 20
dezember 24 9 5
 

Sicherheit

Nepal ist im Allgemeinen ein sehr sicheres Reiseland. Auch wenn in letzter Zeit ab und an über politische Demonstrationen in Kathmandu und Anschläge radikaler Maoisten zu hören war, bedeutet dies nach einhelliger Einschätzung aller Reiseexperten für Gruppenreisende kein erhöhtes Risiko, insbesondere wenn einheimische Guides mit den Touristen unterwegs sind.

Grundsätzlich muss aber in Nepal jederzeit mit Zwangsstreiks jeder Art, auch im Kathmandu-Tal und Blockaden/Straßensperren gerechnet werden, die kurzfristig ausgerufen bzw. organisiert und manchmal auch gewaltsam durchgesetzt werden. Nach den bisherigen Erfahrungen können diese Protestaktionen das öffentliche Leben empfindlich stören bzw. lähmen, aber Touristen sind dabei noch nicht zu Schaden gekommen. Auf unseren Touren bereisen wir im Übrigen ausschließlich Gebiete, deren allgemeine Sicherheit nach den Erfahrungen vieler Jahre kein Risiko für den Reisenden darstellt. Der nepalesische Staat tut darüber hinaus allerhand für die Bekämpfung von Kriminalität und den Schutz ausländischer Touristen.

Auf Grund der leider weit verbreiteten Armut und eines immensen sozialen Gefälles kommt trotz der strengen Gesetze und der im allgemeinen überaus ehrlichen und aufrichtigen Menschen bedauerlicherweise Diebstahl an Touristen hin und wieder vor. Man sollte sich dabei jedoch einmal folgendes vor Augen halten: ein Großteil der nepalesischen Bevölkerung lebt nach wie vor weit unter dem europäischen Existenzminimum. In den Augen dieser Menschen ist jeder ausländische Tourist unermesslich reich, egal ob dies nach unseren Maßstäben tatsächlich der Fall ist oder nicht. Daher gilt die weitverbreitete Meinung, dass eine kleine Umverteilung zu Gunsten der ärmeren Bevölkerung nur gerecht ist. Vor allem bei größeren Menschenansammlungen, wie z.B. auf Märkten, Basaren oder während der Fahrt im Bus besteht daher vereinzelt die Gefahr, einiger Dinge entledigt zu werden. Um eine solche Situation möglichst zu vermeiden, bitten wir Sie, Wertgegenstände, Dokumente und Geld möglichst sicher und körpernah verwahrt zu tragen bzw. vor allem nicht durch „Zur-Schau-Stellen“ zum Diebstahl zu animieren. Achten Sie darüber hinaus stets in einem gesunden Maß auf Ihr Reisegepäck („Gelegenheit macht Diebe!“), so wird Ihnen mit hoher Wahrscheinlichkeit kein derartiger Vorfall die Freude an Ihrer Reise verderben

Verhalten als Gast

  • Es ist besser ordentlich angezogen zu sein. Man braucht sich keineswegs steif und formell anzuziehen, sondern kann ruhig bequeme Kleidung wählen, die den Körper weitgehend bedeckt. Jedoch kurze, knappe Kleidung, Shorts, Sonnentops und Strandkleidung, unbedeckte Schultern und freier Rücken sind in Nepal nicht angemessen.
  • Fühlen Sie sich nicht beleidigt, wenn eine nepalesische Frau zögert, Ihnen die Hand zu geben. Normalerweise gibt man in Nepal nicht die Hand, besonders nicht Frauen, sondern grüsst mit “Namaste”, einer Geste, die an eine Gebetshaltung erinnert, bei der die beiden Handflächen zusammengelegt werden.
  • Öffentliche Gesten der Zuneigung zwischen Mann und Frau sind in Nepal nicht üblich und werden besonders von der älteren Generation missbilligend gesehen. Vermeiden Sie daher bitte derartige Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit.
  • Drogenmissbrauch und Drogenhandel werden strengstens verfolgt. Der Besitz von Drogen ist in Nepal ein ernsthaftes Vergehen und wird streng bestraft!
  • Almosen erzeugen noch mehr Bettler, lösen aber die zugrunde liegenden Probleme keineswegs! Aus diesen Gründen sollten Sie die Bettelei nicht noch mit Ihrer Großzügigkeit weiter fördern. Wenn Sie wirklich Gutes tun wollen, fragen Sie Ihren Tourenleiter/Guide danach und spenden Sie Geld an eine Schule, ein Waisenhaus oder eine andere Einrichtung, aber nicht an Straßenbettler (auch wenn diese noch so rührige Geschichten auftischen!)
  • Nehmen Sie sich vor Kundenwerbern in Acht, die angeben, Sie auf der Einkaufstour zu beraten und billige Preise für Sie auszuhandeln! In solchen Fällen werden Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit erst recht abgezockt.
  • Benutzen Sie die Safes der Hotels für Wertsachen. Lassen Sie Geld oder Wertsachen nicht offen im Zimmer liegen.
  • Tischsitten in Nepal sind ganz anders als zu Hause. In einem typischen nepalesischen Haushalt mag es weder Teller, Messer, Gabeln oder Löffel zu Tisch geben. Die Nepalesen benützen die rechte Hand zum Essen. Das heißt jedoch nicht, dass Gäste keine Gabeln oder Löffel benützen dürfen.
  • Berühren Sie mit der linken Hand keine Personen oder Lebensmittel. Die linke Hand wird in vielen Ländern als „unrein“ angesehen.
  • Ziehen Sie beim Betreten von Wohnhäusern bitte Ihre Schuhe aus, da auch diese als „unrein“ betrachtet werden. Achten Sie darauf, dass Ihre Fußsohlen auf niemanden zeigen.
  • Alles, was mit einem benutzten Messer, Löffel, mit den Fingern, mit den Lippen oder etwas anderem, das mit Speichel in Berührung gekommen sein könnte, in Kontakt kommt, wird als “Jutho” – das heißt “unrein” – betrachtet. Es würde einen Nepalesen demütigen, wenn ihm solch unreines Essen angeboten würde. Auch sollte ein Teller, auf dem solche Esswaren lagen, nicht wieder benutzt werden, ohne ihn abzuwaschen.

Visum

Ausstellung in die Schweiz / Deutschland oder Österreich oder bei der Einreise in Kathmandu. Ihr Reisepass muss noch mindestens sechs Monate nach Ende der Reise gültig sein!

Visumgebühr

  • ung 35 € für 60 Tage bei einmaliger Einreise
  • ung 50 € für 60 Tage bei mehrfacher Einreise 

beide erhältlich der Ankunft am Flughafen in Kathmandu. 

Reisezeit

Das Klima Nepals wird wesentlich durch den Sommermonsun geprägt, der zwischen Juni und anfang September den Grossteil der Niederschläge mit sich bringt (80 bis 90 Prozent).

Update 2017 : leider wird Nepal seit ein par Jahre nicht mehr heimgesucht vom Monsun. Viele Gruppen kommen dadurch jetzt auch in Juli und August nach Nepal. Sie sollten sich einstellen auf vielleicht 1 Tag Regen jede 6 Tage, mehr Regen fällt leider nicht mehr.

Die Nachmonsunzeit, vor allem die Monate Oktober und November, sind ideal für Hochtouren. In dieser Zeit regnet es fast nie, die Tage sind warm, die Nächte kühl und es ist eine sehr gute Fernsicht vorhanden.

In den Monaten Dezember und Januar wird es über 3000m nachts kalt. Die Fernsicht ist weiterhin gut. Trekkings, Mountainbike- und Motorradtouren, die nicht in zu große Höhen führen, können in dieser Zeit unbesorgt unternommen werden. Warme Kleidung ist notwendig und Ende Dezember/Anfang Januar bringt der kurze Wintermonsun evtl. etwas Regen mit sich.

Der Winter eignet sich für Wanderungen/Mountainbiketouren im äußeren Himalaya. Das Wetter ist im allgemeinem klar und stabil. Das Frühjahr ist die zweite Hauptreisezeit für Trekking Touren.

Im Februar und März wird es wieder wärmer, in den großen Höhen Schneit es jedoch häufig. Ende März beginnt es bereits, hin und wieder dunstig zu werden. Schön ist in dieser Jahreszeit die Rhododendron Blüte, die in dieser Zeit beginnt.

Im April und Mai wird es recht warm unter 2000m. In noch tiefer gelegenen Gebieten (unter 1200m) ist es dann schon wiederum beinahe zu heiß um zu Trecken. Es ist oft dunstig.